Band 
Erster Band.
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78 Oboaf'er, König von Jralien.

und Passa» herauf, ruhig in der allgemeinen Un-ruhe, unversehrt in dem entsetzlichen Würgen, ohneandere Gewalt als den Honig und die Donner desgöttlichen Wortes, ohne andere Waffen, als dasKreuz in seiner Hand, ein christlicher Mönch, S e-verin, dem die Barbarenkönige zu Füßen liegen,den die weltenstürmenden Böller um Wunder bit-ten, ein Bild vom Siege des Christenthums überalle irdischen Mächre, anschaulich, ergreifend, unwi-derstehlich wie wenige.

Das Vaterland, das wir haben und es lie-ben, und auch Ursache haben, es zu lieben, dieses gort-gesegnete Österreich, darf einen Wunderglauben fas-sen, weil so oft schon, in der Stunde der höchsten Noth,der Himmel ihm ein Zeichen verheißen und in erha-bener Ironie alles menschlichen Dünkels, auch gege-ben hat.

Eines der mächtigsten aus diesen, war zweifels-ohne, ein Böthe des Trostes und der Rettung, wieSeveri», in solchem Jammer und Trübsal!

Odoakers sieghafte Waffen haben seine theuernÜberreste, weit von uns nach Neapel geführt. DreyMahl in den letzten hundert Jahren, haben wir vonunserer Donau, siegreiche Waffen nach eben demNeapel getragen, gleichwohl unseres Apostels heili-gen Leichnam nicht wieder zurückgebracht. Dennochhört sein Dienst nicht auf und sein Altar steht auf-recht und unzerstörbar, in jedem Gemüthe, das seininniges Gefühl für das Höchste und Ewige gläubig er-fassen, das ihm in Aufopferung, Demuth und Liebenachempfinden kann!