Band 
Dritter Band.
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i54 Der Cilly linb d e r E y hing er.

gen. Da kam ihm Eytzinger entgegen , ihm die Verban-nung anzukünden. Der junge Konig und mehrereLandherren traten her^u. Cilly entgegnete endloseWorte widersetzlichen Ubermurhs. Endlich sprach derEytzinger: ich habe nur des Königs Willen ausge-sprochen. Da steht er selbst, er muß es bestätigen.Ladislav , ganz in des Bosewichtes Banden, als hät-te er ihm einen Liebestrank beygebracht, hatte indeßjeden Augenblick die Farbe gewechselt und keinen Lauthervorbringen können. Endlich ermannte er sich dochsoiveit, ziemlich gesammelt zu sagen :was Eytzingergeredet, das ist mein Wille und meine Meinung"und sich in sein inneres Gemach zurückzuziehen. Flu-chend und drohend verließ Cilly den Saal bey Ladis-lavs Schwester, bey den in der Ritterstube befindli-chen Landherrn, laut schmähend über des Königs Un-dank, über des Eytzangers Untreue, über das ihm zu-gefügte Unrecht, dann sprengte er zirmThor hinaus.Der Eytzinger hatte dafür gesorgt , daß das Gerüchtdie ganze Stadt durchlief, des gefürchteten und ge-haßten Zwingherrn Reich sey zu Ende. Ohne denBeystand, des Markgrafen von Brandenburg, hättedas Volk den Grafen zerrissen und gesteinigt. Aberder Eytzinger fiel in denselben Fehler, den er und Alleam Eilly gehaßt, dachte nur seines Anhangs, strebtenur, Schätze zu sammeln/gefährdete Wiens wohler-worbene Freyheiten. Selbst die Geschöp'e seiner Macht,die Freunde seiner Jugend traten von ihm. Des Cillyunbedingte Herrschaft über jeden Athemzug des Königs,konnte er nie gewinnen. Wolf von Waldsce ward an