Band 
Dritter Band.
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i8o Bruderzwist u n d Bürgerkrieg.

Der Böhmenkönig Georg versuchte zu Ollmützeine eben nicht allzuredliche Vermittlung. Das Land

bestimmt und nehmen wohl erst einige Jahrzehendc vor undnach dem Kostniher Kirchenrath eine festere Eigenthümlich-keit an. Vorher haben Wir in Österreich selbst, zahlreiche Bey-spiele > das, sich mehrere Linien des »iihmliche» Hauses, dastFreunde und Waffenbruder, ja dast zufällige Gäste, sich des-selben SiegclS , dast sie sich im Ermanglungsfalle des eignen,unbedenklich eines fremden bedienten, niehr darauf achtend.Last die Urkunde nicht unbesiegeltbleibe, als mitwelchem Sie-gel sie gefertigt sey? Zeigen sich auf Österreichs geschlosse-nem Gebiethe alle Erscheinungen und Folgesätze der Teritori-aihoheit, früher und i» schärfere» Uinriffen entwickelt, soist dies auch mit den Titeln und Wappen der Fall , worinRudolphS I V. des Stifters der Hochschule und des StevhanSdo-meS, grostartige Prachtlicbe und staatskluger Fürstcnsinn vor-ausgeeilt war. Dieser mit dc» Babenbergcr Siegeln von Ernstbis auf Friedrich und vorzüglich mit jenen der Herzoge vonMödling übereinstimmende ei» fa ch e A d l c r der HerzogS-stadt, mit der Umschrift: 8igillu,n civinin vienneusium.an einer,ErchtagS vor Pfingsten 1228" gefertigten Urkun-de hangend und nmtcincr Schönheit und Wichtigkeit willen,schon von Hergott in den Monumente» des Kaiserhausesherausgegeben, wird von ihm mit Recht als ein mächtigerBeweis gegen die vcrnieiutlichen österreichischen Lerchenangeführt, ein Hirngespinst, das jener spätern Zeit angehört,wo die classische A l t c r t h si m l e r e y eben solche Abge-schmacktheiten zu Tage förderte, wie in unser» Tagen manch-mahl die R 0 !» a n I i f. (Ai. S. I. Heft S. 102. uud VIII.H. S. 185 137) L a z i n s und Birke» irren sehr , wennsie de» D o x pe l a d le r, den Wienerst 1 461 durch Fried-rich IV. erhielt, demselben schon durch Friedrich II. ertheilenlasse», in einer Zeit, wo der zwevköpfige Adler noch nicht,(wie beynahe zwey Jahrhunderte später,) der K a i s e r w ü r-d e bleibendes Symbol geworden war, zur Andeutung desVereineS n, e h r e re r K r o n e». Eine solche Wap-penverleihung unticipirt auch die Begriffe einer viel später»Zeit und wie natürlich, findet sich davon keine Spur in den