1 82 95 vufc er $ roi jt ItII d Bürgerkrieg.
Kurfürsten die Absetzung des Kaisers und seine eigene,oder König Podiebrads Erhöhung! Zu Melk empfinger die Huldigung des Fronauer, unterhandelte in Sim-mering mit den böhmischen Vermittlern und schlugdann sein Lager bey Lachsenburg auf, die ungarischenHülssvölker erwartend. Die Nahe bey Wien, nachwelchem ihn, alle die wilden Wünsche seines verhär-teten Herzens hinzogen, hieß ihn wechselweise Furchtund Hoffnung und alle Künste der Verführung in leb-haften Umcrieb sehen. Er begehrte Abgeordnete, de-nen er seine Willensmeinung eröffnen wolle. DieWiener schlugen es rund ab: „sie harren keinen Herrn ,als den Kaiser." Was er durch die Schlangenwindu»-gen der List verfehlt, suchte er nun durch Gewalt.Er faßte aus der Landstraße Posto, besetzte das Niko-laerklofter und drang gegen das Smbenrhor und gegenden Biberrhurm vor. Aber sogleich ertönten von denWallen die Lärmzeichen, von den Thürmen der Glo-ckcnstreich in der Noch. Über drey Stunden dauerteder Kamps an den Brücken. Albrechts Söldner wur-den endlich zurückgeschlagen und selbst von der Land-straße vertrieben. Die böhmischen Gesandten bewirk-ten endlich einen Stillstand vom 6. September istöibis Sonnenwende (24. Juny) 1462. Allein den Kai-ser reuten gar bald die zu guten Bedingnisse, die erseinem Bruder gegeilt. Er brach die Waffenruhe nochim December d. I. und somit brach auch der Gräuelder Verwiistung über alle Damme. Gleich den Tür-,ken verkauften Albrechts Söldner 3 und4sahrige Kin-der als gute Beute ! — Beyde Theile schrieben Land