Band 
Dritter Band.
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2o4 De sHolzer Nanke u. blut. Ausgang.

bernng, Waffenruhe und einen Landtag zu Tuln, aufwelchem der päpstliche Legat Alles aurborh, die aufsäußerste erbitterten Gemürver zu vereinigen. Aber nunzauderte wieder auf einmahl Friedrich und foderre nichtnur die oorenchalcenen Burgen, sondern aitch das Landeb der Enns zurück. Niemand begriff dies plötzli-che Abspringen. Die geheime Ursache lag darin, daßwas durch den Hölzer mißglückt, jetzt auf einem an-dern Weg der Ausführung nahe schien! AlbrechtsKanzler, Stephan von Hohenberg hielt es heimlichmit dem Kaiser. Mit ihm traten Heinrich von Lichten-stein , die Ebersdorfe und Poltendorfe über, lauter ge-waltige Männer. Albrecht, Böses ahnend, nahm demHohenberg das große Siegel und dieser gleich daraus dieMaske ab, Wiens Bürgerschaft durch die Kunde einesneuen, von Albrecht über sie, auf Martini fest beschlofse-nen Blutbades zum Aufstand und zur Auslieferungdes Fürsten an den Kaiser aufstachelnd. Der Liebhartund der Schonbruckner, die ersten Bürger, denenHohenbergs Kaplan seine Glaubbriefe übergeben, zeig-ten solches, bange vor dem Schicksal der am Hof Er-mordeten , dem Fürsten an und der Kaplan wurde dar-über in der Schule bey St. Stephan vor dem gan-zen Rath und der Stadtgemeinde abgehört. Miterneuter Wuth schien das Feuer zum Verrilgungskampfeaufzulodern. Da trat. der Himmel selbst ins Mittel, wieer einst auf dem Giebel des bösen Vormundschafrs-zwistes Leopold den Stolzen berührt.

Im achten Monath nach des Holzers grauenvol-lem Ende, am Andreasabend 1460 ritt Herzog Al-