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Vierter Band.
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bet* letzten Unruhen.

ve«, die Gemäßigten alles Gewicht und der brausendeWirbel crieb immer wildere Gestalten und Thaten em-por. Niemand vermochte dieß Toben zu bändigen.Die es angefacht und die es mit stiller Zufriedenheitoder auch nur mit sträflicher Gleichgültigkeit gesehen,und geduldet, kamen um in dem Sturm, den sie selbsterregt, oder doch nicht beschworen! — „Die Kaisereroder Heuchler" hielten einen Tag zu Tuln, AlbrechtsPartey zu Hadersdorf. Von den Srädten waren dievon Wien allein erwählt; Jakob Storch und der Rau-scher an ihrer Spitze. Sie sprengten den Tag, alsder ihnen zu schnell, zu unbedingt, in die Unterwer-fung einging. Sie gedachten der Belagerung undmancher frühern Unbild und fürchteten des Kaiserswohlverdienten Zorn. Heinrich von Lichtensteiu undRüdiger von Starhemberg schlugen die Vermittlungaus. Friedrich schickte gütige 'Aufforderung Um Einlaßund Huldigung. — Die dringende Noth, einen Ent-schluß zu fasten und zu scheiden aus Acht und Bann,aus dem Unrecht und Unfried, darin sie lebten, machteendlich dem wilden Spiel der Parteyen ein Ende.Friedrichs Milde war am rechten Ort, zu rechterZeit. — Einige seiner Räthe, die in Noth und Ge-fahr weder den Augenblick herbeyzuführen noch zu be-nützen verstanden, meinten wenigstens, jetzt sey derAugenblick gekommen, alle Schmach und Unbild denWienern auf einmahl heimzugeben. Doch dieß Mahlfolgte der Kaiser seinem eignen Gefühl und sprach*.„Liebe Freunde! Wir können Uns nicht verbergen,daß Wir selbst viel Unheil und Schmach, viel Ver»