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D i e Vertriebenen.
großem Unheils, fortwährende Duldung ihres unrecht-mäßigen Besitzstandes zu erzwingen. — Christian derFischer, Blum und Steber die Kirschner und derWurm Bock, einflußreiche Altmeister ihrer Gilde»,wurden gewonnen und unter das Volk ausgesendet:wie die Rückkehr der „Heuchler" und die Heraus-gabe dessen, was sie nach des Fürsten Spruch ver-wirkt, nur der erste Schritt sey, die vertragsmäßi-ge Verzeihung und Vergessenheit zum bloßen Blend-werk, alles Eigenthum unsicher zu machen und zu-letzt noch die Hände im Blute der vermeinten Schul-digen zu waschen. Die Gährung wuchs, Genossentraten gegen Genossen, Ankläger gegen Anklägerauf. Insonderheit trafen es, der jetzt vielvermogendeJakob Storch und der Stadtrichter Lorenz Schonber-ger mit wechselweise» Beschuldigungen, Friedrichenzu nöthigen, sie trotz der verheißenen und auch gehal-tenen Amnestie in strenger Haft zu halten. — Auchsollten die Wiener des Kaisers Hauptmann , dem Gra-senegger 16,000 Gulden für seinen Schaden bezah-len , insonderheit wegen seiner gefangenen Reiter.Darum wurden neuerdings die Handwerker aufge-wiegelt : man habe des Grafenegger Volk nicht be-gehrt , zum Schaden der Stadt; den seinigen solleer selber tragen. Dem erwiederte der Grafenegger:ihr Abgott der Hölzer, den sie gegen der Stadt alteFreyheiten, aus ihren Zechen eigenmächtig zum Bür-germeister aufgeworfen, habe die Reiter zu ihremSchirm entbothen, drum halte er fest aus seinem An-spruch. — Des Volkersdorfers Beharrlichkeit siegte;