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Vierter Band.
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42 B onfin's Gemählde von Wien.

heit des Raubes und der Selbsthülfe? oderschneller, sonder M ü h e und Gefahr, undohne allesÜbergewichtdesGeistes undGe-m ü t h e s erworbener Reichthum? zumahl inTagen, wo eine höchst ungleiche Theilung der Gewaltenund der Kräfte, wo die Kindheit aller finanziellen Begriftfe, wo die Seereisen und Entdeckungen der Portugiesen,der Spanier, der italienischen Freystaaten, die Richtungdes Welthandels gänzlich veränderten, wo alles Beste-hende, gleich einem feuerspeyenden Berg, in seinemInnerste» gährte und bebte, wo Geld und Waa-re aus ihren Ufern traten, wo jede Rechnung betrog,jeder Lebensplan täuschte nnd alles Eigenthum unsicherwar! — Ein „Volk von Kaufleuten," hat seit denKarthagern eben nie die „erbaulichen Blatter" in denBüchern der Zeit ausgefüllt und die in den WienerSatzungen auf falschen Handschlag, auf betrügerischeWette, auf Fälschung von Maaß und Gewicht, aufMeineid gesetzten Strafen des lebendig Verbrennens,des Handabhauens, des Aüsreiffens der Zunge undderen Annaglung an den Galgen u - . bezeichnen eineschwere Übergangsperiode und eine Kran k-heit der Zeit. — Sie beurkunden die Kurzsich-tigkeit der Gesetzgeber, die immer nur die Erschei-n u n g, nie die Wurzel des Übels, nur dieWirkung, nicht die Ursache erfaßten, dare» e i n-zige Weisheit der Verboth und die Grau-samkeit war, die, je unverhältnißmäßiger, je un-natürlicher sie ist, des Gesetzes Vollstreckung unmög-