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Vierter Band.
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D i e U be rg ab e.

tochter von Breslau Maria Krebs ; »ach andernvon einer Bürgerstochter von Stein, bey Krems, wi-der nach Andern, von einer ungarischen Edelfrau ge-boren. Er bewunderte St. Stephan, er betrat dieBurg, das Praghaus (Kaiser Wenzels Gefängniß undvieler einheimischen und fremden Fürsten Herberge),versuchte eines, der in großem Rufe stehenden WienerBader, ritt dann wieder zu den Zelten hinaus.

Die Morgenröthe des i. Iuny i485 brach her-ein und das.ganze Ungarnlager war in geschäftigerBewegung, 8,000 Mann Kerntruppen, meist Reite-rey, zogen langsam und umsichtig in die Stadt, be-setzten die Posten, Wälle und Thore, Erwa zweyStunden darauf, verkündigte ein wild durch die Lüfterauschendes, tausendzüngigcs Siegesjauchzen, dergroßmächtige und unüberwindliche König Mathias *)habe sich erhoben und sey zu Pferde, einzuziehen inseines Feindes Hauptstadt und Burg! — Diese Stun-de setzte Mathias Heldenruhm die Krone auf. Siesollte den Grund-und Schlußstein legen zu seinenEroberungen. — Bürgermeister und Rath mit denSchlüsseln der Stadt, die gesammte Geistlichkeit mitden Heiligthümern von St. Stephan, die Hochschulenach ihren Nationen und Facultäten, harrte seiner ander steinernen Brücke vor dem Stubenthor. Der Kö-nig, in der Fülle seiner Herrlichkeit, 45 Jahre alt,

') Für die Löwen, die ihm der große Medicis nach Wienfcfitcfte, dankte er: 5 ,cum eae serae profecto perraraesunt et etiam liabent certam nos>i5cnw similitudinem."