n4 Dic Marktplätze.
selben Platzen, in den nähmlichen Gäßlcin zusammen-hielten, wurde bereits bemerkt (VII. 114). UnterFerdinand I., da Wien die Hauptstadt des Königsvon Ungar» und Böhmen geworden , wurden nach seinerdd. 12. März 1626 zu Augsburg, vielmehr aber nachdem 5 . Dec. > 52 -/ zu Gran gegebenen Ordnung, derHandwerker Plätze seit den Tagen König Albrechts we-nig verändert. Nur ward das Handwerk, je mehr es sichder Kunst näherte, auf Werkstätten und Läden und dieGäste oder fremden Kaufleute, auf ihre' Häuser be-schränkt. Der zweymahlige gänzliche Ruin der Vorstäd-te in der Türkennolh , die völlige Umstalrung der Außen-werke, der Anwachs der Bevölkerung und das bis zurUnkenntlichkeit des Alten, fort und fort gehende Verbau-en der Stadt, wo hier und da aus einem alten Hau-se , fünf bis sieben neue geworden , verursachten , machteindessen, daß später und bis jetzt diese Plätze sich sehr oftgeändert, zumahl für die sogenannten approvisionircndenGewerbsleute (Fülterer), denn die Commerzialgewerbesind nun mir ihrem Bettieb auf Werkstätten , Fabriken,Verschleißgewölbe und auf die Jahrmärkte beschrankt;von Handwerkern mußten die Steinmetzen, Zimmer-leute, 'Binder rc. sogar ihre meisten Hürcen auf demGlacis räumen und ihr Unterkommen an verschiednenzerstreuten Orccn suche». —Die Fleischbänke am Hof,am Graben, am Lichtensteg 2c. ein mir der zuneh-menden Ausbildung immer drückender gefühlter l.bel-stand, zogen sich daher auch immer mehr auf die heu-te noch übrigen Platze zusammen und jetzt ist die Er-richtung einer Fleischhalle, im ehemahligen Lorroge-