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Vierter Band.
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Die Marktplätze. u 5

die Schiffleute bey der goldnen Sonne und dem wei-ßen Rößlein, nahe dem Salzthor und Schanzet rc. rc.

Schon Aneas Sylvius, Albrecht von Boustette»und Bonfin erwähnen, daß — wie von innen mit köst-lichem und künstlichem Geräthe, so von außen mitschönen Frescogemählden bemahlt zu seyn, ein unerläß-liches Erfordernis; jedes angesehenen Bürgershauses ge-wesen sey. Indeß findet sich längst keine Spur inder Stadt und kaum eine mehr in den Vorstädten vondieser angenehmen Sitte, die dem „leichtgeschürztenPilger, dem sorgenvollen Kaufmann und dem Säumermit dein schwerbeladenen Roß," aus dem S ü d e n her-aufziehend , durch milde künstlerische Eindrücke verges-sen machte des immer grauer und trüber bewölkten Him-mels, der rauhen Winde, der unbeständigem Witte-rung , der gesammten, unfreundlichen Übermacht desnahen Nordens.—Von solchen Gemählden oderSteinbildern führten schon in den Tagen Map's I. vieleHäuser ihren heutigen Nahmen: das Hasenhaus, dasJudenhaus, zu den drey Zwillingen, zum Winter,da der Heid schießt, da der Basilisk erfunden, zumEsel in der Wiegen, wo die Kuh im Bret spielt, woder Wolf den Gänsen predigt, zum Stock im Eisen,wo des Riesen Schienbein hängt, zur blauen Flasche,zur eisernen Birn, zur Landskron, zur weißen Ro-sen, zum blauen Hechten rc.

Wie nach altrömischer Polizcysatzung , alle Lebens-bedürfnisse und Waaren ihren eigenthümlichen Markt-platz hatten, wie in Wien nach altdeutscher Sitte,Handwerker und Gewerbe, sich so viel möglich an den-Äeschichle Sßiciis. 4. Be. l.ti. 2.Heft. iä