Band 
Vierter Band.
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Der Congreß j» Wien und die Doppel-tz e i r a t h. — Maximilians Tod. — Carl V.und Ferdinand I. — D ie alten und dieneuen Regenten. — D i e Reformation. —Das Verderben von Mohacz. — Fer.di-nand König von Ungarn und Bohmen.—Johann Zapolya G e g en kö n i g. — Dergroße Suleymann vor Wien. — Der a I-te Salm und seine Helden. — Der Tagder Erlösung. — Wiens Umst a lt u n g undneue Befestigung. Die Zeiten bis zumAbleben Ferdinand l.

Jene im härtesten Drang der Umstände vorbe-haltene Anwartschaft Habsburgs aus Ungar»/ blieb derunaufhörliche Gegenstand der Sorgfalt Maximilians.Eine mächtige Partey warf , seinen unerschrocknenWaffen und staatsklugcn Unterhandlungen zum Trotz,(i5o4) eine» heftigen Landtagsschluß gegen jede Wahleines Ausländers auf. Sie harte den alternden / schwa-chen Wladislaw einer jungen französische» Prinzessinn,Anna von Foix vermählt, die ihm aber zum großenMißvergnügen jener Faction, nur eine Tochter An-na (23. July i5o5) gebar und mitten im erboßrenGewirre des Bürgerkrieges, viel zu früh einen äußerstschwachen Prinzen Ludwig (r. July i5o(i) zur Weltbringend, wenige Tage darauf starb.

„Nur etliche Jahre solltest du älter seyn, Kna-be und du wärest der Nachfolger dieses großen Tod-ten!" flüsterte jener ehr- und habsüchtige, aber was-