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Vierter Band.
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Der Co»igreß zu Wien

und von seinem Herrn so geliebt, daß das Volk ihnfür seinen Sohn hielt, der vielgelehrte C u sp i n i a n ,ein rechter Wiederhersteller der Wissenschaften, PaulLiechtenstein aus Tyrol, tapfer und heftig, immermit dem Kaiser maulend und ihm doch über Alles zu-gethan, ein Freund der Fugger und durch sie und ausEigenem, aus den größten Verlegenheiten helfend,sein Schwager, der Hofkanzler, Ciprian Särenthain,aus demselben ivilden Gebirgsrhale Tyrols, wo einstAneas Sylvius Pfarrer gewesen, die Seele der Un-terhandlungen von Cambray und Blois, in jeder Stun-de entweder die Feder in der Hand oder des RossesZügel, um neuem Geschäft entgegenzueilen; dasganze erhabene Schauspiel, ein rechtes Sinnbild , daßder Krieg nur um des Friedens willen geführtwerde, ein rechtes Sinnbild der großen Rolle Öster-reichs : schirmenden Widerstandes, gemäßigter Ver-mittlung und aufrichtiger, Allen zu Gute kommenderVerbindung des mittlern Europa mit dem Nordenund Nordost.

Anderthalb Stunden dauerte diese erste Zwie-sprache. Auf dem Fleck ward eine kleine Jagd veran-staltet. Das Abendlager nahm der Pohlenkonig zuEnzersdorf, Wladislaw mit den Kindern blieb inTrautmannsdorf. Der Kaiser mit dem geliebten Car-dinal von Gurk (nachher von Salzburg) MatthäusLang, seinen andern Räthen, seinem Volk, übernach-tete in Lachsenburg. Am frühesten Morgen des 17.July brach der Kaiser von Lachsenburg auf, nach derSchwechat, die Könige dort zu erwarten. Auf das