M a r i m ili a n s Tod.
148
gen. Die unaufhörliche Beziehung auf Cäsar und aufCarl den Große»/ auf viele Heilige, auf die hervorra-gendsten Heldengestalten der Tafelrunde, war nicht nurein romantischer Ausflug seines Gemüths, sondern auchein fruchtbarer publizistischer Folgesatz seiner Politik.)VIT. Der W e ißkhunig, ein historischer Roman sei-ner Haupt- und Staatsactioncn. VI II. Der Theuer-dank, (seine Abenteuer und Gefährlichkeiten.) IX. DerFreud al (seiner Turniere, Bankette und Mumme-reyen) X. Artalrey. XI. Paumeisterey. XII. und XIII.Gartnerey und die sieben Lustgezirk. XI V. Jägerei). XV.Valknerey.XVI. Vischerey.XVII. Wapenpuech.XVIII.Stalpuech XIX. Platnerey XX. und XXI. Küche-rey und Kelnerey.XXII. S.Jörgenorden. XXIII. Mo-ralität. XXIV. Andacht. — Darüberhin führte ernoch zahlreiche M e m 0 r i e n b ü ch e r, worin er die ge-ringsten Handgriffe und Vortheile, worin er die größ-ten Staatsplane und geheimsten Gedanken, (oft nur mitein Paar Worten oft ganz in Chiffre) aufgezeichnet, sei-ne Geliebten und seine Kanonen, seine Vögel und Pfer-de, gleich sorgfältig porträtirt, jede alte Inschrift,jede Spur einer Chronik oder vorn alten Heldenliedund Heldensagen, gleich Goldklumpen aufbewahrt hat.
Zwar nicht unserm Wien als Stadt, wohl aberals Stadt des Staates, vertraute Maximiliandrey höchst wichtige Institute: eine Akademie der Wis-senschaften , die D 0 n a u g e s e l l sch a f r (sodalitasdanubiana, dem rheinischen Verein, der sodalitasrbenana des Dahlberg von Worms gegenüberstehend)die Hofbibliothek in der Burg und das Haus-