Maximilians Tod. 147
Stephansthurm, am Ulmer, am Straßburger Mün-ster/that er schauderhafte Sprunge und maß auf denZinnen, mir den Füßen wechselnd, anderthalb Schu-he in die Luft hinaus. Im Turnier har er fair immergesiegt und wohl mehrere hundert Feinde wie eignetHand gelobtet, vierzehn, meist leichte Wunden erhal-ten, unzählige meuchelmörderische Versuche zu Schan-den geinacht.— Vierzig Jahre verlebte er in beständigemKrieg und sah sterbend die Welt in Frieden und seinHaus in derselben das vorderste an Würden und Macht.
Er war der erste Scharfschütze. Lanzknechc, Con-stabel, Cuiraffier und Matrose seines Heeres. Lam-becius zeigt ihn uns als Schriftsteller in den meistenFächern : „V e r m e r k h t d i e p ü e ch e r, die khay-s e r M a.r i m i l i a n s e l b st g e m a ch t— I. GrabII. E r e np 0 r t e n III. T ri u m p h w a g e n. (beymbestimmtesten Widerwillen gegen hösische Schmeiche-ley und so wie er in seine Biographie vom PriesterGrünbeck eigenhändig hinein schrieb: „liber laudispost mortem,” durchglühte ihn der edle Durst, sich,seinen Rachsmännern und Helden, ihres Nahmenswohlverdiente Ewigkeit zusichern und hiefur die erstenTalente, Albrechc Dürer, Hannsen Burgmcyer rc.zu beschäftigen) >V. der Stamm, V. Stamm-chronik, VI. die Heiligen (stets von Gelehrtenumgeben, schickte er sie abwechselnd in alle Lande,die Denkmähler seines Hauses zu recren, zu sammeln,seine und seiner Ahnen Geschichte zu schreiben, allegroßen Augenblicke durch die Kunst zu verherrlichen,dadurch Dynastie und Volk immer inniger zu vcrschlin-
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