Band 
Vierter Band.
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Carl V. u«b Ferdinand I.

tenverderbnifi unter Adel und Bürgern nicht gering , da-bey jene derben germanischen Körper noch ungeschwächt,der Geist grübelnder, schwungvollor als je, dazu kamenvon der ewigen Ordnung der Dinge, zwey geradein diese Jahrzehende geschleuderte Entdeckungen; derBücherdruck, durch den der Geistesblitz irgendeines ausgezeichneten Mannes, wie an einer Werter-stange die halbe Welt durchlief, aber nicht immer wiean dieser sich unschädlich wieder verlor — und die neueWelt, welche die gänzliche Vernachlässigung der L a n-d e s c u l t u r nach sich zog, Alles und Alles nur auf denGeldreichthum stützte, alle Münzverhältnisse, alleVertrage, ja das Erbs - und Schuldenwesen aller Fa-milien zerrüttete, Mühe und Arbeit, Talent und sogaroft die Fonds zur Seite warf, jedem ohne Saat,reiche Ernten verhieß und dadurch eine Entartunghervorbrachte, die man mit Betrübniß in den General-mandacen Ferdinands wider das Lutherthum und inden Vorstellungen der Stände lesen kann: „es sindgar viel Pfarren (heißt es z. B.) on all vorgeer vndPfarrer, dardurch das gemein Volk also gott-los; vnd grob wirt, das es schier nil merje z amen ist, vnnd wie das vych on alle Chri«stenliche vnderweysung vnnd Sacrament verscheiden,das der Landtschafft außschuß mit seuffbendem hertzendemütigest bitten, E. K. Mt. wolle sölichs gnädigistannemmen, vnd als ein Christenlicher Künig, wiesy, die außschuß, garnitzweyflend, im sölichem höchstenartickel gnädigist willfaren. Bnd gar nit dafür Version,das gemeine Landschaffr damit ein vngehorsamb oder