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D i e Reformatio».
ner Sprache Meister, wie seit Luther» Keiner mehr,)in seinem Gotz von Berlichingen sonnenhell vors Au-ge rückte. — In jener Wiederherstellung der allenKaisermachr, hätte Carl keine glühenderen Werkzeugegefunden, als eben den Berlichingen, den Sickingenund jenen ruhelosen Ulrich von Hütten, dessen Federnoch weit spitziger war, als sein (einst zur Ehre Ma-lens wider vier französische Goliathe zugleich, sieg-haft geführter) Degen. Luther, dessen starrsinnigerHochmuth so viel Unheil veranlaßte, wendete doch bisan sein Ende, all seine bewundernswerthe Kraft, redlichauf die Erhaltung des Friedens, aber Widerspruch undWiderstand rissen ihn, wie es in jeder großen Um-staltung geschieht, weit über das Ziel hinüber, daser sich Anfangs vorgesteckt hatte. — Sind einmahldie Riegel weggeschoben, ist die Kraft der Mengefreygegeben, hat die Flamme, durch ungeschickte Ver-suche des Ausblasens, nur mächtiger lodernd , die na-hen brennbaren Stoffe ergriffen, so sind alle Versu-che des Lenkens und Leitens von Seite der Urheber,ein empörender Bettelstolz. Kaum erhallen sich ihreNahmen, meist gehen sie unter in dem Sturme, dendiese anmaßlichen Providenzen selbst erregten.
Vier Jahre nachdem Luther die päpstliche Bul-le zum Feuer verdammt, entstand von Elsaß bis nachSachsen und bis in Untersteyer, der große Bau-ernkrieg zur Vertilgung der Dienst-und Leibei-genschaft, Verminderung und gleicher Verrheilung derAbgaben , Freyheit der Wildbahn, des Fischfanges,des Holzschlagens und aller Zwing und Banne. —-Man kann inzwischen nicht läugnen, daß in den „Ar-