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Vierter Band.
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180 Johann Zapolya ©egens# n i g.

ihm verwundet ward , darauf den Bauernkrieg stillteund nun an demselben Tag, da Ferdinand in seineneue Königsstadt Ofen einzog, den Gegenkönig Za-polya bey Tokay fand, sah und bis in Siebenburgenschlug (21. Aug. »527), ihn nochmahls bey Erlauund dann bey Szinye überwand und gänzlich nachPohlen vertrieb.

Zapolyas einzige Rettung lag nun im Bundemit Suleyman, der seit zwey Jahren, jenseits deSHellespont beschäftiget war. Doch jetzt war wiederRuhe in Asien und mit unglaublicher Schnelligkeit er-schien Suleyman auf jener verhängnißvollen Ebenevon Mohaez. Zapolya empfing ihn dort,vom Großherrnzwar königliche Ehren empfangend, jedoch die zwey-deutige Vertröstung, sein und Ungarns künftigesVerhältniß, würden erst in der nun bald ersiegtenBurg zu Wien verkündiget werden. — Gleich demMedusenhaupt schien des unüberwindlichen PadischahAnblick, selbst die Besten in rath-und rhatlosenSchrecken zu versteinern, den Haufen aber, der Feig-heit und dem Verrath entgegen zu schleudern. — Wasnützte Ofen der Löwenmukh des Jünglings Thomas- Nadasdy ? Zwey deutsche Bösewichter, die freylich denVerrächerlohn empfingen, verkauften e§ dem Sultan.Weit öffnete der Primas die Pforren Grans dem Erb-feind der Christenheit und küßte demüthig seine Hand.Ohne einen Schuß zu thun, fiel Wiffegrad, der anjoui-schen Könige isteblingssitz. Zu Raab verlor CasparLamberg , ein alrerprobrer Kriegsheld , der selbst Ma-xen im Turnier obgesiegt und sich staks des Heldenahns