Band 
Vierter Band.
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Ferdinand Kon ig v. Ungarn u. Böh m t n. 17 <3

Aus einem, erweislich bis in die Merowingen-jeit hinaufreichenden Geschlecht, das darum vor al-len Grafen deutscher Erde, durch kaiserlichen Brief,den Tire! „Alrgraf" führt, harte Niklas, ein ge-ringes Glück in den Ardennen verlassen, ein größe-res in Österreich zu suchen. Mit 17 Jahren focht erunter den Söldnern Sigmunds von Tyrol, mit denEidgenossen bey Granson und Murten wider die welt-berühmten Burgunder Carls des Kühnen, hals denTyrolern bey Callian, die Venediger unter dem lö-wenkühncn Robert Sau Sevcrinindie Etsch stürzen,war Ma.ren im Aufruhr der Flammänder bis an diePforte» seiner Haft zu Brügge gefolgt und empfingaus seiner Hand das goldne Vließ. Er schiffte mitseinem Zögling, dein sungen Wilhelin von Rogen-dorf und mir Wolf Fürstenberg, nach Spanien hin-über, Philipp und Johanna wider des eignen VatersFerdinand List und Gewalt zu beschirmen. Im Kriegwider Venedig eroberte Salm die Küstengegcnden unddas Festland zwischen der Etsch und dem Jsonzo; —Waffenbruder Georgs von Freundsberg, Erichs vonBraunschweig, Rudolphs von Anhalt, Casiinirs vonBrandenburg, der beyden Colonnas, Pescaras undder andern spanischen Helden, wie bey dem schnellenAllianzenwechsel Lautrees, Gastons von Fcir undBayards, des Ritters ohne Furcht und Tadel,war es auch Salm,der an Kaiser Earls 25. Geburts-tag (25. Febr. »525) den großen Sieg bey Pavia 'und die Gefangennehniung Königs Franz entschied,sein Roß fällte, ihn verwundere und hinwieder von