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Vierter Band.
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187
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Der große Sul e yman vor Wien. 187

gung Alles auf, das unverantwortlich Versäumte nach-zuhohlen. Die zu nah am Wall liegenden Häuser undmehrere der sogenannten Lücken wurden niedergerissen,die hölzernen Dächer abgetragen, große Wasservor-räche gemacht,das Pflaster aufgerissen, überall Lärm-zeichen und Sicherheitswachen gesetzt, das viele Holzeiligst zu doppelten und dreyfachen Pallisaden verarbei-tet, vom Stuben-bis zum Kärnthnerthor, 2o Schu-he hinter dem Wall ein neuer zweyter Graben unddahinter wieder ein Wall angelegt, die schwachen Stel-le» gegen die Donau, besonders von der Schlagbrückebis zum Salzthurm stark befestigt. Alles was sich aufviele Meilen in der Runde an Lcbensmitceln, Vieh,WeiÜ, Getreide befand, in die Stadt geführt undeine Claffensteuer ausgeschrieben, zu der jeder Bischoffünf, die Prälaten und Grafen vier, alle Adelichen,Pfarrer, Vikarien und vermöglichen Bürger einenGulden, Bauern, Knechte und ganze Familien vonjedem Talent einen Kreuzer, Taglöhner zehn Pfen-ninge und jeder Communikant ohne Unterschied einenPfenning erlegen mußte. Der Kriegsrath betrieb zwarFerdinanden eifrig um Geld und Subsistenz, wie inso schweren Fall, stäts besser zuviel, als zu weniggeschieht; doch war für den Anfang solcher Überfluß,daß eine unerbittlich strenge Kriegspolizey vielmehrdem llbcrmaß und dem Übermuth zu wehren hatte.Man trachtete so viel möglich, alle unnützen Zehreraus der Stadt zu entfernen und durch ihre Sicherheitden Zurückgebliebenen, desto freudigere Zuversicht ein-zuflößen. Der gleich den heutigen Linien, von hex