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Vierter Band.
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ig2 Der große Sul e yman vor Wien.

weffirs Ibrahim, zu dem übereilten Marsch auf Wieirbewogen, der den Keim der Seuchen unter Menschenund Thiere geworfen und den Großherrn genöthigt hat-te , mildem Feldgeschütz allein vorwärts zu eilen und dasBelagerungsgeschütz unter zahlreicher Bedeckung beyPesth und Komorn zurückzulassen, von wo es bey denstromweisen Herbstregen, bey dem morastigen Boden fastnicht mehr fortzubringen war. Zapolya hatte nähmlichdem Sultan über den schlechten Zustand der FestungWien die genaueste Kunde gegeben, er hatte ihm verspro-chen, den Salm dergestalt an der Waag und Gran fest-zuhalten, daß er unmöglich nach Wien detachircn könne,dieses also sich selbst überlassen bleiben werde. Suley-man that nun drey Ausforderungen nacheinander, nacheinem Regen von Pfeilen, der einen Augenblick wirk-lich die Sonne versinsterre und in den Gassen, ja hinterden Mauern Viele verwundete. Als die ersten ohne alleAntwort blieben, schickte er vier Gefangene, mir.Geldund Kleidern reich beschenkt in die Stadt zurück, mitder Verheißung der günstigsten Capirulation,wenn sieihm ihre Schlüssel zu Füßen legte. Es solle sogar keinTürke die Scadc betreten, er wolle nur seinen Zugvorbey in das Reich nehmen. Bruck an der Lei-tha sey ein Beyspiel, wie streng er solches Uberein-komnien halte. Widrigenfalls aber, wurde er keinesAlters noch Geschlechtes verschonen, die Befehlsha-ber unter Martern'sterben lassen, dieSradr der Erdegleich machen unl^ Salz und Äsche auf den Platz streuen,wo einst Wien gewesen" !! Salm und der Pfalz-graf schickten eben so viele Gefangene, gleichfalls neu