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Vierter Band.
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Der große Sul e yman vor Wien. 19t

Stephansthurm nicht zu hoch. Sonst war er meistbey der großen Nothschlange zu oberst auf demKärnth-nerthurm und bey den Augustinern.

Am 23 . Sept. schwärmten feindliche Reiterhau-fen von St. Marx bis auf die Landstraße und Renn-weg. Die Reiter in der Stadt begehrten stürmischeinen Ausfall, wurden aber durch ihre übereilte Hi-tze geworfen, Einige niedergemacht, der Cornet Zed-litz stürzte lind ward gefangen, die Standarte mitMühe gerettet. Da den Türken die Zahl der Geblie-benen zu gering war, hieben sie gleich einigen Kran-ken im Spital zu St. Marx die Köpfe ab und nö-thigten die gefangenen Reiter, dem eben von Bruckheranziehenden Sultan, diese Köpfe entgegenzutra-gen. Der Junker von Zedlitz, ein schöner, dickerMann von kühnem Wesen, aller ritterlichen Übun-gen Meister, also, daß er in vollem Harnisch von rück-wärts frey in den Sattel sprang, gefiel dem Groß-herrn über die Maßen. Er ließ sich mit ihm in einlanges Gespräch ein:über die Stärke der Besatzung ?ob sie es denn im Ernste wagen würde, durch Gegen-wehre seinen Grimm zu reiben ? warum man die Vor-städte verbrannt und da die Stadt ihm doch nur we-nige Tage aufzuhalten vermöge, so großes Unheilangerichtet habe? wo Ferdinand sey? ihn wolle eraufsuchen und verkröche er sich in Deutschlands ent-legensten Winkel!" Des Zedlitz unerschrockene An-Worten gefielen dem Sultan bey weitem nicht so gut,als jene der Gefangenen von Altenburg. ZapolyasEinflüsterungen halten ihn, gegen den Rath des Groß-