ig 4 Der große Suleyman vor Wien.
evntenten zerstört, die Thiere erschlagen worden. —Umdieses Lager des Grofiherrn herum, das sich von St.Marx durch Simmering bis unter Ebersdorf erstreckte,lagen 12,000 Janitscharen, denen SuleymanseinerWaffen unerhörtes Glück zu verdanken hatte, die eraber, wie man glaubt, nicht ohne heimliche Beruhi-gung vor den Wallen Wiens Hinschmelzen sah. — Nähergegen die Stadt standen abgetheilt die Lager der ver-schiednenPaschen : vordem Stubenthor gegen die Do-nau zu, der Pascha von Rumelien, der zugleich dasungeheure Gepäck und den Troß der Armee bedeckteund am Wasser hinunter, die in den Auen weidenden,zahllosen Kamehle, Maulthiere und Rosse. Das Lagerdes Großwessirs ging von Simmering herauf denWienerberg hinan , bis aufdie Höhen der Spinnerinnam Kreuz und von dort hinunter zur Mieden undLandstraße, bis vor das Stuben - und Kärnthnerthor.Hier war auch der Defterdar des Lagers, der Topschi-pascha oder oberste Zeugmeisier und die Freunde undMachtbothen Zapolyas. — Am Klagbaum undgegen die Wien lagerte der Pascha von Bosnien ; vordem Burgthor von St. Ulrich und St. Theobald bisgegen Penzig hinaus, der Pascha von Romainen mitvorzüglich vielen Renegaten und durch Furcht oderHabsucht mißbrauchten Christen. Hinter ihnen als zwey-tes Treffen, breiteten sich von Döbling bis gegen St.Veit, die Paschen von Scurari und Semendria aus,die vielen gefangenen Christen waren im Lager desPascha Nastarzky, am Sporkenbühel oder Himmel-pfortgrund. Den Rücke» der Belagerungsarmee deck-