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Vierter Band.
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Der große Sul e yman vor Wie». ig5

keil der Pascha von Belgrad, von Schönbrunn bisüber Lachsenburg und rechts gegen die Donau, vor-züglich zur H»th des kaiserlichen Gezelts, der Paschavon Natolien. In den Auen und Inseln, von der l?o-bau bis Nußdorf, war das Schiffsvolk, beyde Uferzu beobachten und jede Zufuhr zu verhindern.

Tagtäglich wurden die Janitscharen in den Schuttder Vorstädte, in die Trencheen getrieben. Als Schü-tzen mit Feuerrohr oder Bogen , mochten sie den Be-sten des Hochgebirgs verglichen werden. Die Basteyen,die ganze Kärnthnerstraße waren im höchsten Grade un-sicher. Ihre Pfeile waren oft ungeheuer lang, herrlich be-fiedert, mit Perlen und Edelsteinen besetzt, aber auchhäufig vergiftet, wie denn der Großherr auch alle nachder Stadt führenden Wasserleitungen vergiften ließ.Der heftigste Angriff war auf den Kärnlhnerthurm,auf die Kärnthnerthor- und Augustinerbastey gerichtet.Mir Geschütz wohl an Zahl versehen, aber nicht anCaliber, nicht an Bedienung, führten die Türken vor-züglich den Minenkrieg in mehr als rso unterirdischenGänge». Ein zu Ofen gefangenes Mädchen undein Knabe, dann auch ein erwachsener Türke, der infrüher Jugend aus Furcht vom Glauben seiner Vatergewichen, kamen, wie durch eine höhere Fügung, in-mitten der Feinde ans Burgthor und in die Stadt,entdeckten die gefährlichsten Gänge, die Zahl und dieAufstellung der Feinde.In alte Keller kamen Wa-chen , der Kärnthnerthurm, die Burg, die Mauern zu-nächst am Feinde, wurden durch tyrolische Bergknappenganz umgraben, jedes ferne Klopfen durch die Bewegung

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