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D i e Fabeln
(i8o5) , geschah das Iahe darauf jene folgenreicheNiederlage bey Jena, wurde im vierten Jahre dar-auf, nach den beyden Marchseldsschlachten von Asper»und Wagram, der Wiener Friede geschloffen undwcht langer, als wieder vier Jahre nach diesem WienerFrieden sah sich an demselben Tage, Napoleon indem, für Österreichs Waffen wider Gustav Adolph undTorstensohn, zwey Mahl unglücklichen b' e ipz ig, vonallen Seiten umstellt, durch die verbündete Kraft jegli-cher Völkerschaft von der chinesischen Mauer bis andie Elbe und bis an den Jnn!
Aus dieser wahrhaft weltgeschichtlichen Belagerunghaben sich in Wort und Schrift, bis in unsere Tagemehrere Irrthümer und Fabeln fortgepflanzt z. B. dieunterirdischen Gänge der Osmanen seyen bis auf dieFreyung gegangen, davon habe das Haus, zum Hei-denschuß seinen Nahmen und weil die wachehaltendenBäckerburschen in ihres Meisters unterstem Keller, dieArbeit des Feindes durch die auf eine Trommel ge-legte Würfel entdeckt und vereitelt, habe ihnenKönig Ferdinand die (erst vor anderthalb Jahrzehen-den abgethanene) Freyheit verliehen, am Ostermon-tag , mit fliegenden Fahnen und Kriegsmusik einenfeyerlichen Umzug durch verschiedene Gaffen zu halten.
Dieß Mährchen ist um so läppischer, als dieseSeite der Stadt, damahls gar keinen Angriff auszu-stehen gehabt hat, sondern selber ausschließend zwi-schen dem Stuben - und Kärnthnerthor und den Augu-stinern (so wie in der zweyten Belagerung, gegen dieBurg und Lobelbasrey) gerichtet war. Ferners erscheint