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Vierter Band.
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IIIld neue Befestigung.

thümer zum Wiederbau abgewiesen. Ja, als drey Jahrenach der Belagerung, Suleymans Heerschaaren wiederdie Gegend um Wien mit Feuer und Schwert heim-suchten, wurden die noch zahlreich stehenden Mauern undSchutthaufen des Bürgerspitals, der Kirche zu Aller-heiligen , der Gottesakerskapelle zu St Kolomann,des h. Geistspitals, des Bethkirchleins zu St. Antonund der Vorstadt diesseits der Wien, vom Karnthnerthorund Thurm bis zur steinernen Brücke und der jenseitsgelegenen Wieden, ganz der Erde gleich gemacht. Für dasgroße und herrliche Institut des B ü r g e r s p i r a l svordem Karnthnerthore, dessen Schutt und Trüm-mer sich die Türken trefflich zu Nutzen gemacht har-ten, erhielt die Bürgerschaft i53o das Clarenklosier,dessen Nonnen sich theils durch die Reformation auf eini-ge wenige vermindert harten, theils nach Kärnthenhinweggesiohen waren. Am 20 . Decemb. i53g zu Wienfertigte Ferdinand die förmliche Schenkung über die-ses, durch mehrfachen-Ankauf und Zubau, zum heu-tigen Bürgerspital ausgewachsenen Klosters. — Dievon Villach wieder zurückgekehrten Clarisserinnen ka-men in das Pilgrimhaus und nach Sr. Anna. Jenevon St. Magdalena vor dem Schottenchor, die sich nachSt. Nikola in die Stadt hineingeflüchtet, vereinig-ten sich mit den Lorenzerinnen und St. Nikola ver-wandelte der Wiener Bischof Johann Faber in eineStiftung für arme Studenten. Das Dominikanerklosterhatte so gelitten , daß es Ferdinand i53o meist neu wie-derherstellte. Die Franziskaner nach St. Rnpprechtgeflüchtet, bezogen durch kurze Zeit Sr. Nikola in