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Wiens 11 m st a f t u it 3
bev Singerstraße , bis ihnen der Magistrat das nahe,völlig ausgestorbene Kloster der Büßerinnen bey St.Hieronymus einräumte, das sie bis auf diesen Taginne haben. Wiens Reichthum und Lebensfreudigkeiterweckte schnell wieder die Baulust und es waren we-nige Gründe, die wie z. B. Siechenals lang ode lagen,wo erst 1646 Johann Thury wieder das erste Hauserbaute. Der gleichfalls zerstörte Grund N e u st i f thatte erst i4?5 vom Passauer Ordinariate, die Be-willigung eines eignen Seelsorgers erhalten, weil derBesuch der Pfarre zu Sivring, zumahl im Winter,wegen der häufigen Eber, Wolfe und Bärenunsicher sey.
Die Burg, als die Citadelle der Stadt, wurdemehrfach erweitert und verbessert, doch blieb die seitLeopold dem Glorreichen wahrende Gestalt eines Vier-ecks mir vier starken Haupt - und mehreren Neben-thürmen (IX. 172, ly3). Noch war keine Spur vondem länglichreu Viereck des hduligen Burgplatzes.Dort lief zum Theil die doppelte Ring - und Stadt-mauer, einige Häuser der Schaufellucken und vieleStände, Hütten und Kramläden, der dem Hofe fol-genden Krämer, Handwerkerund Künstler. Der Ein-fahrt in die Burg (Schweizerhof) gegenüber, stand ganzfrey das abgebrannte, nun allmählig wieder erstehen-de Zeughaus,des Cilly Hof. (Amalienhof): Ferdinandließ in der Folge auch die bisherigen Srallungen des Ho-fes nächst der Burg zu einem fürstlichen Gebäude,zur Residenz seines Sohnes Map (Stallburg) her-richten. Unmittelbar daran stoßend, kaufte Ferdinand