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Vierter Band.
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Carl V. zu Wien.

hielt bey Lachsenburg, die Unholden bey ihrem Aus-tritt aus dem Gebirg, aus den Thälern der Piestingund Triestiug auf die Neustädter Heide/ bey Loi-bersdorf und Enzersfeld zu erwarten. Schärtlin vonBurrenbach mußte über Baden und Gainfarn durchden dichtsten Wald auf das Türkenlager bey Potten-sten herunterbrechen/ sie dem Pfalzgrafcn ins aufge-stellte Netz zu >agen. Es gelang vollständig. Nurließen es leider die Türken ihr Erstes sey»/ 4000 ge-fangene Christen / deren Erlösung man vorzüglich beab-sichtigte/ aufs grausamste niederzuhauen. Darauf ge-riethen die Mörder (>9. September >532) im dickenNebel theils auf des Pfalzgrafen Geschütz, theils inden Morast bey Schonau und wurden sammt und son-ders niedergemetzelt/ auch Mihal Oglu, der wie einHeld gefochten. Sein Roßschweif, sein von Edel-steinen blitzender Turban mit den großen goldnen Gey-erflügeln wurden an Konig Ferdinand geschickt. In-zwischen hatte Graf Ludwig Lodron hinter Lachsenburgund der aus der Sreyermark von Neunkircheu heran-ziehende Katzianev/das heftige Feuer vernommen / eil-ten mit verhängtem Zügel herbey / und was des Pfalz-grafen Würgeschwercentronnen war/ siel diesen Bey-den in die Hände. Einige/die sich ins Thal der Schwär-zn zu retten vermeint/ wurden von den erbittertenBauern/ den Sebensteiner Burgfelsen hinunterge-stürzt/ der noch hiervon derTürkcnsturz" heißt.

Eine schwere Fusiverletzung / die sich Kaiser Carlauf der Jagd zugezogen, hielt ihn durch geraume Zeitauf dem Ruhebette fest und erlaubte ihm nur kleine