Band 
Vierter Band.
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i8 Fortschritte der Reformation.

mane heilen zu wollen, oder als der Trug ehr - und hab-süchtiger Marktschreyer, die der fromme» Leichtgläubig-keit spotten, die sich von ihnen mißbrauchen laßt. —■Aber da im Beginne wohl Niemand, selbst die Ur-heber nicht, daran dachte, wie weit die Gestaltungder Dinge führen werdet ergriff man alle Maßregelnviel zu spät. — Als man die einheimischenAbteyen, Kloster und Unterrichtsanstalten wieder anfden rechten Pfad zu lenken versuchte, war durch dasallzulange Zusehen, schon kein Werkzeug mehr brauch-bar und nicht eine Triebfeder mehr verläßlich, der ganzeGrund unterwaschen, hohl und vulkanisch. — Da muß-te freylich ein ganz neuer Boden gelegt werdenund in diesem Krankheitsstadium, waren die Je-suiten, unläugbar spezifisch indieirt.

Dieses die ersten Rückwirkungen der argen Zeitauf die Sitten. Nicht erfreulicher waren jene aufdie Nationalbild ung, auf die W i s s e n s chaf-t e n und Künste. In dem kopfscheuen, wilden Wir-bel, der Alles durcheinander trieb, war natürlich(welche Beschränkungen auch immer hin für dieDenk-u»d bürgerliche Freyheit daraus hervorgehen mochten,)der Regierungen erste und (da sie sich beyder Kühn-heit und Kraft des gegen sie gerichteten Angriffes nichtzersplittern durften), auch ihre einzige Sorge:zuvorderst den Staat zu retten, gefährlicheVerbindungen abzuschneiden, dem Feinde die Waffenzu entziehen und (leider bestärkte sie jeder Tag darin,)allmählig Alles als Waffe anzusehen. Leider hatin den Zeiten der Parteywuth, das aufgeregte Volk