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Vierter Band.
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Heinrichs IV. e ur o p. - ch r ist l. Republik. 55

daß der darin ausgesprochene @.imb eines aufrich-tigen Friedens und rechtlichen Vereins, eines sitt-lichen Bandes zwischen den verschiedenen Staaten,gleich einer neuen unerhörten Erfindung angestaunrward.

Die spanische Linie hatte die Strenge in unbe-dingter Aufrechthaltung des Alten allerdings weit über-trieben, aber in welch drohender Gestalt ivar ihr auch die

erkannt worden, theilte an, Ende seines Lebens, in einemmenschenfreundliche» Traume, Europa in sechs Er bin o»n ar ch i e n : Dänemark , Schweden, England, Frankreichund Spanien (Mitportugall und den Äolonien), die Lonibar-dey (Dynastie Savoyen,) fünf Wahlstaaten, der Minchenstaat, (vergrösicrtdurch Neapel und mit der Hoheit überToskana , Modcna, Mantua , Lucca und Fcrrara,) das Kai-ferthum, (daszuiil erste» Mahl an Bayern , aber Nie zwei-mahl an das nähmliche Hauskommen sollte) Pohle» mit derMoldau und Waiachcy, Böhmen mit Mahren, Schlesienund den beyden Lausige», Ungarn (mit Österreich, Sicben-bürgen und allem auf dem rechten Oonauufrr von den dal-matische» Küsten biS an die Müiidung der Donau,) denndie Tiirken sollten aus Europa verjagt werden »iioder russische Czaar gleichfalls, wenn er diesem heiligenBund nicht bcyträte, — vier R e p u b l i k e », Be»e-dlg (nili Sicilien und mit- dem PeloponncS) die Schweiz(mit Tyrol, Elsas, und der stlreygrafschaft) Belgien (dievereinigten und die spanischen Nicderlaiidc) Zialicn (dieodgcilaiintcn Staaten unter päpstlicher Hohhcit). — Wür-tcmberg sollte ganz schwäbisrh Österreich erhalten, Bay-er» , Jnnerösterreich, — Die hierdurch ganz beraubte deut-sche Linie HabsburgS sollte sich „i de» ander» Welttheilen. Reiche erobern, so viel sie wollte und könnte. DerBundrü-tag sollte jeden Zwiespalt schlichten, das Bundesheer fürdie allgemeine Sicherheit wachen und keinem Mitgliederlaubt seyn, mehr KriegSvolk auf den Beinen zu halten ,als fein Contingent.

Geschichte Wtens. 4. Bd. r> Heft.

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