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Vierter Band.
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44 Raabs Miede reroberung.

ganze strenge Festungspolizey daselbst einführt, Mu-sterung der Bürgerichast, Übung derselben in derBedienung des schweren Geschützes, gute Obhuth überZeughäuser und Proviantkasten, zeitliche Approvisio-nirung, auch Errichtung von Roß - und Handmühlenanbesiehlt und verhältnißmäßig große Gehalte sichert,dem Stadthauptmann jährliche i2oo Gulden, aufPferde monathlich 4 «, auf seine Leibtrabanten 36 ,dem Lieutenant monathlich 2o, dem Schreiber undWachtmeister 16, rc.

Daß Raab ein offensiver Waffenplatz der Tür-ken ward, dieses, Wien unmittelbar und beständig be-drohende, durch einen beklagenswerthen Augenblickvon Kopf- und Muthlosigkeit deS sonst so tapfernHardeck verschuldete Unheil währte zum größten Glücknur vierthalb Jahre (29. Sept. i 5 g 4 — 29. März1598). Am letzter» Tage überfielen A d v lph S ch War-ze n b e r g und Niklas Palffy den allzusichernRenegaten von Sorrent, Alp Pascha. Der WalloneBabacourt sprengte die Thore mit Petarden. Dergrößte Theil der Ungläubigen fiel im rasenden Wider-stand am Wafferthor, oder stürzte sich von den Wäl-len des Schloßes.

Der 29. März »598 gab durch Adolphs herr-liche Waffenthat, den Raben in der Schwar-zenberge Schild, der 29. März 1814 aber, anwelchem Carl Schwarzenberg,der Gottfried von Bouil-lon des Befreyungskrieges, vor P a r i s erschien, setzteÖsterreichs eigenen Herzschild hinein. —Wie durch Adolphs und Carls Sieg leben die