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Vierter Band.
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54 D i e Boczkayscheu Händel.

einem andern, Don Cäsar vollstreckte Rudolph selbst,schauderhafte Gerechtigkeit und ließ ihm in einem war-men Bade die Adern offnen. Er hatte an einem Edel-sräulein Gcivalt verübt itud die Unglückliche dann ausdem Wege geräumt. Die heillyse Verwirrung stiegmit jedem Tag. In Ungarn war der erste Ausbruch.Rudolph betrat nie das Reich, nie die Reichstage.Die höchsten Würden blieben gesetzwidrig unbesetzt.Unkundige und habsüchtige Ausländer wühlten vonPrag aus, in den Geschäften klngarns. Das Dringendsteblieb jahrelang liegen und kam endlich eine Entschlie-ßung , so glich sie dep schmerzhaftesten Ironie, da inder langen Zwischenzeit alle Umstände sich himmelweitverändert hatten. Die fremden Truppen erlaubten sichAlles. Bastas Grausamkeiten in Siebenbürgen, sindnoch heut zu Tage, Fluch und Sprichwort des Volkes.Stephan Jllyeshazy, der Liebling der Nation, und für-wahr ein treuer Diener, war geächtet und in Pohlenflüchtig. Belgiojosos Härte stachelte Oberungarn aufund schleuderte es in die Arme des mächtigen StephanBotskay, des nengewählte» Fürsten von S iebenbürgen ,der auf einmahl das halbe Reich in die Waffen brach-te, den Hradischer-und Brünner- Kreis überschwemm-te , im Marchfcld verwüstend an den Wiener Donau-brücke» , aber auch von der Leitha und Fischa her imAngesicht der Kaiserstadt erschien / durch seine Heidu-cken am Wienerberg, im Wienerwald sengte undbrennte, bis ins Gebirge streifte, in Pütteu, See-benstein und Thernberg Feuer warf.

2» dieser großen Noth, da auch in Bohmen und