Band 
Vierter Band.
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Schlacht am weißen Berg. fc3

Der Jude.r Curiä, Georg Hommonay schlug BerhlensStatthalter Georg Rakotzy bey Kaschau aufs Haupt.Berhlen kehrte sogleich »ach Ilugar» und ber durchden Palatin Forgac-s »ach Preßburg berufene Reichs-tag wählte ihn zum König. Er aber nannte sich nurFürsten und Herrn von Ungarn, setzte auch die Kronenie auf sein Haupt und schloß noch am Ende diesesJahrS mir Ferdinand Waffenruhe. — Thurn harregar keine llust , ohne Bechlen langer vor Wien aus-zuharren und Bucguoys ganze Macht auf sich zu zie-hen ; schnell ging er in die Winterquartiere und Wiensah sich zum zweyten Mahle, durch eine kaum zu hof-fende Wendung der Unistände, der drohendsten Gefahrerledigt. Nun folgte ein Patent nicht mehr so nahevon den Vorstädten gegen die Stadt her zu bauen,alle innerhalb der ausgesteckteu Markstange befindli-chen Häuser bis in den Grund abzureisien, die Kellerzu verschütten, alle Anhöhen und Tiefen, gleich undeben zu machen.

Der Madrider Hof gab reiche Subsidien undwachte dem böhmischen Afcerkonige Friedrich die gefähr-lichste Diversion durch einen Einfall aus den Nieder-landen in die Rheinpfalz. Die Union und die Ligueschloffen Waffenstillstand, Maximilian von BayernZab den oberennsischen Ständen fünf Tage Bedenkzeitj"r Huldigung, vereinigte sich bey Zivecrl mit Buc-guoy und marfchirce eilends auf Prag. — Sein gro-6" Feldherr Lilly drang auf die Schlacht, die denn^"ch am U. Nov. it>2o an dem Sonntag, da ina» dasEvangelium liest: „gebt dem Kaiser was des Kaisers

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