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82 Gabriel Bethlen.
Burgthor am 18. Aug. seinen Inhaber Dupigny mitmehreren Offizieren.
Wien sah noch in demselben Jahre den Feind zumzweyten Mahl vor seinen Thoren. Gabriel Beih-l e n hatre mit den böhmischen und mährischen Stän-den einen Bund geschloffen. Seine Feldherrn Rhedeyund Szecsy nahmen Kaschau, die Bergstädte Neu-tra, Neuhäusel und am 20. Dct. Preßburg mit derheiligen Reichskrone. Die böse Kunde vernahm dervon der Krönung heimkehrende Ferdinand zu Mün-chen, bey seinem Schwager, Jugendfreund und Mit-schüler zu Jngolstadt, dem Bayerherzog Maximilian,der katholischen Ligue Oberhaupt. Ihm verpfändete erdaS Land ob der Enns und warb ihn dadurch zum en-gen Bunde wider seinen Vetter, den PfalzgrasenFriedrich, Gegenkönig i» Böhmen. — In FerdinandsAbwesenheit war Erzherzog Leopold, Statthalter inWien. — Er that bey Bethlens mächtiger Annähe-rung, was Ferdinand vor fünfrhalb Monathen in derdringendsten Gefahr weise verschmäht, er rief Bue-guoys Heer, aus Böhmen ab, um Wjen zu decken,aber der Thurn folgte ihn« auf dem Fuße und sowar im Augenblicke von Ferdinands Rückkehr ( 2 , Nov.1619) die auf eine lange Belagerung durchaus nichtgefaßte Stadt, auf beyden Donauufcrn von mehr als80000 Mann umzingelt. Die Ungarn liefen haufen-weise zu Bechlen über und die bey Fischamend undan den Donaubrücke» durch drey Tage gelieferten Ge-fechte , waren den Kaiserlichen ungünstig. — Aberauch hier rettete wieder ein Gott aus den Wolke».
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