£8 Wiens neue & s c ster u n d S a tz u » g e n.
schauenden Höhe des Kahlcnberges, erneute die Do-minikanerkirche 1621 — 1631, berief aus jener, wahr-haft einzigen wildschönen Felsenspitze des Monkserratin Cacalonien, Benedictiner, denen er eine Abteyvor dem Schotkenthor einräumte und die das Volk dieS ch >v a r z sp a n i e r hieß (i633) und im nähmlichenJahre mit der Kaiserinn Elenore von Mantua, dieCarmeliterinnen zu St. Joseph, insgemein die Sie-tz e n b ü ch n e r in n e n genannt, weil ein Haus mitdiesem Schilde in das neue Kloster verbaul worden(das fetzige Polizeyhaus in der Sterngaffe bis aufden Salzgries hinab). Die S e r v i t e n in der R 0 ß-a u faßten gleichfalls unter ihm und durch ihn Fuß,bis anderthalb Jahrzehende später der Generallieute-nant, O ttavio Piccol omini ihre Fortdauersicherte. Unter Ferdinanden nahmen, um seiiren Waf-fen wider Gustav Adolvh Segen zu erflehen, dieProcefsionen von St. Stephan nach Maria zell(- 632) ihren Anfang und in seincni letzten Lebens-jahre, der Kreuzweg zu H e r r 11 a I s. — Um den wü-thenden Anfällen der Akatholischen sein volles Anse-hen entgegenzusetzen, hatte Ferdinand I., mehrmahlsdie Frohnleichnamsproceffion, öfters auch die Prie-ster mit der letzten Wegzehrung zu den Kranken be-gleitet, aber erst seit Ferdinailden II. (1622) ist dieregelmäßige, jährliche Begleitung des Frohnleichnams-Umganges durch den Monarchen oder durch einen Stell-vertreter angemerkt.
Aus Ferdinands Munizipalsatzungen für Wiennwcii jene wegen der Münze die häufigsten, die wich-