D i e Vertheidigung Brünns. io 3
"lachte Gustav Adolphs, Banniers und des Weimarers8eldzüge mit, mußte aber wegen Insubordination wi-seinen Genera/ Stahlhans flüchten. Der Erzher-zog gewann ihn für des Kaisers Dienst und hals ihmzu einem Regiment. 1644 that er mit unglaublicherKühnheit und List einen Überfall auf Ollmüh, der nurdurch einen unglücklichen Zufall mißlang. Jetzt in sei-»em 5-7. Jahre übernahm er Brünns Vertheidigungund behauptete es, von der Bürgerschaft und den Stu-denten eifrigst unterstützt gegen einen, mit dem verwe-gensten Muthe und musterhafter Kricgserfahrung, oh-ue alle Schonung des Menschenblutes geführten An-Noch feyern die Brünner den Marienhimmel-fuhrtstag, an welchem Torstenson mit ungeheuerm Ver-luste „ach mehreren vergeblichen Stürmen (in denenn insonderheit Rakoczys Walachei! am PetcrSbergaufgeopfert hatte) die Belagerung aufhob und um die^'littene Schmach nicht ju gestehen, über Austerlitz"nb Feldsberg, wieder sein altes Hauptquartier, Mi-stelbach, bezog, den Generalmajor Wittemberg aberUllt 5 c>oo Pferden bis an Wiens Donaubrücken vorbous-füend, die ganze Heerfahrt darauf beschrankt hatte ,^^uzenstein zu sprengen, das Schloß Ort rein aus-zuplündern, dann aber sich hinter Ollinütz zu ziehen.
im folgenden Jahre und »ach dem hartnäckigstenwiderstand wurden Krems und Korneuburg wiederCl °t>ert. — Die Verwegenheit der schwedischen Par-teygänger , die Brünn und Nikolsburg umgehend ,Dllmütz bis vor Wien auf Beute streiften, dau-"ie fort. Man rcidte von Wien kaum mehr anders,