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Leopold I. unb Ludwig Xiv.
sie auch nach Despotenlaune jetzt verfolgte undjetzt wieder hob,) die einen immer blühenden Gartender mannigfaltigsten Geistesblumen um feinen Thronzauberten, d a s macht eS, trotz vieles Argen , dasdie Geschichte von Ludwig spricht, dennoch bis aufden heutigen Tag ungewiß, ob er deßhalb mit einigemRecht, ob er wegen vieler andern Dinge, mit schrey-endem Unrecht, Ludwig der Große geheißen, da»nun einmahl unter ihm, wenn auch nicht durchihn, die goldenen Tage des olympischen Perikles, Au-gusts und der Medizäer wiedergekehrt schienen.
Ludwigs Ubermuth beleidigte nach und nach Alle.Obgleich er Philipps IV. Tochter, Theresia, nur unterder Bedingniß zur Gemahlinn erhalten, ihretwegennie Erbsansprüche zu erheben, begehrte er dennoch,als Philipp einen schwächlichen vierjährigen Knaben,Carl» II. hinterlassen, die Niederlande (1667) —Ritter William Teinple, Gesandter Englands,mahnte die Generalstaaten, sich jene Bormauer zuerhalten und es gelang. Den Grimm solchen Mißlin-6e»S zu kühlen, fiel Ludwig (mit dem Catl II. vonEngland ein höchst unkluges Bündnis; eingegangen,)mit einen, stolzen Heer in Holland und stand in vierlochen vor Amsterdam. Die ora irische Partey er-^db den 2>jahrigen Wilhelm III. erblich in dieStatthalterschaft feiner großen Ahnen, der Wilhelme,der Moritze. Dieser hielt zuerst den Feind aus. Derstroße Kurfürst brachte von Berlin Hülse. Spanien"nd endlich auch Österreich erhoben den Schild für.Hollands Rettung, und im Nymweger Frieden mußte