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Vierter Band.
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Leopold I. uii d Ludwig XIV.

der Waffen. Spaniens Gewicht und Credit im Rathder Machte sank immer tiefer. Die stolzen Denk-mahle der Araberherrschaft erregten betrübte Verglei-chungen mit der jetzigen christlichen Cultur. Die herr-lichen Wafferleitungen, womit die Maurcnkonigedürre Gegenden getränkt/ waren verfallen und dieCisterncn verschlammt. Die Kornkammer Granada,rang jetzt oft mit Hungersnoth, die großen Fabrikenstanden leer und so unterrichtete Talente standen auder Spitze der Verwaltung, daß die Einfuhr der ro-hen Seide scharf verbothen , die aller Seidenstoffeaber erlaubt war.

Dagegen hatte in Frankreich, Ludwig XIV. (nurzwey Jahre alter als Leopold und mit fünf JahrenKonig, im vierzehnten Jahre mündig erklärt,) denThron bestiegen und regierte von Mazarins Tode,54 Jahre ohne Premier-Minister. Frankreich entwi-ckelte bewunderungswürdige Kräfte. Es hatte einenColbert für die Finanzen. Auf Tu renne undConde, folgten Lupenburg, Catinal, F en-gn ier es, Villa rs, Vendome. Viel weiter alsdurch ihre siegbekronren Waffen verbreitete LudwigFrankreichs Überlegenheit durch die Talente, dieer um sich versammelte, die Frankreichs Spracheund Sitte aUherrschend, die es in Sachen des Wi-tzes und Geschmackes von einem Ende Europas zumandern zur Gesetzgeberinn machte. Ludwig harte einenPascal, B o s s u e t und F e n e l o n, C o r n e i l ljeund Ra diene, Boileau, Moliere und La-ss n t a i u e. — D a ß er diese Männer besaß, (wenn