Band 
Vierter Band.
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i 4 o Städtische Satzungen und Sitten.

zum empfindlichsten Nachtheile der Kinder aus frühernEhen. — Wo immer das Hoflager hinverlegt wurde,hatten die Städte und zwar wegen des blühender»Nahrnngsstandes gerne, den Angestellten und Die-nern des Hofes, Freyguartiere angewiesen. Un-ter Ferdinand l. ward Wien die Residenz, nicht nurdes regierenden Erzherzogs, sondern auch des Königsvon Ungarn und Böhmen, unter Rudolph ll. ist dasHoflager nach Prag verlegt worden. — Als Mathiasselbes wieder nach Wien zurückverlegte, stellte er3 . Nov. ,616 die.alte Ordnung her und Leopold re-gelte die Quartiersfreyjahre und die Quartiersfähigkeit(1668 und 1669).

Die Verbindung zwischen beyden Donauufernwurde noch öfters und durch geraume Zeit vom Eis-stofi unterbrochen, der insbesondere 1657,1661 und1677 großes Unheil verursachte, im ersten Jahre plötz-lich die Schlagbrücke und mit der langen Donaubrü-cke , sieben beladene Salzwägen und eine Landkutschemit sich riß. Zu den Unfällen dieser Art gehörte auch,daß (21. August 1681) bey den Schotten unter derSonntagspredigt einige muthwillige Knaben auf demKirchengewölbe so herumbalgten, das; durch ein offe-nes Loch viel Sand und Staub herunterfiel. Gleichschrieen die Weiber, „die Kirche falle ein" und Allesstürzte gegen die Thüre. Mehrere Personen, darun-ter fünflvon hohem Adel wurden erdrückt, sehr vieleverwundet und an Kleidern und Schmuck geschah un-geheurer Schaden. — Die Stürme von 1678 und1681 deckten viele Häuser ab, stürzten viele Schorn-