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Vierter Band.
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Wle,is SuMitb. 161

Der Herzog sah sich in der augenblickliche» Gefahr,von Wien und Österreich Abgeschnitten, mit dem Rü-cken an die Donau gedrängt und eingeschlossen zu wer-den. Ihm blieb kein anderer Entschluß, als das ganzeFußvolk unter LeSlie über Kommorn, durch die InselSchütt nach Preßburg und durch das Marchfeld nachWien heraufzuschlcken, mit der Reuterey aber überWieselburg gegen Heimburg heraufzuziehen. — DenTruppen wich der Muth. In gleichem Maße wuchsder Ungläubigen Keckheit. Ein großer Schwärm Ta-taren legte sich in das Dickicht zwischen Petronell undElend in den Hinterhalt und warf sich rasch auf diekaiserliche Avantgarde, die bey dem wilden GeschreyUnd ungeheuern Staubwirbel, das ganze Türkenheervor sich zu haben meinte. In panischem Schreckenwendete sie um, mehrere Schwadronen hintereinandermit sich aufrollend und fortreißend. Der Herzog vonSavoyen, der Prinz von Arenberg blieben auf demPlatze, daS kostbarste Gepäck wurde den Tataren zur^eute, kaum stellte der Lothringer die Ordnung wie-k"' her, warf den Feind und lagerte über der Fifcha.-

Für den Schrecken, für das Entsetzen in Wien6ckt es keinen Nahmen. Als man rings umher Rauch""b Flammen sp vieler Ortschaften gen Himmel stei-9e,) sah, als zahllose Flüchtlinge keuchend verkündig-en, die Ungläubigen schonten weder Alters noch Ge-schlechtes und hatten bereit» viele Tausende in die^tlavercy mit fortgeschleppt, nur was dem TokolyAtldige, werde verschont, — glaubte Alles, das Heer,^s man bey Raab wußte, sey aufs Haupt geschla-^eschichic Wiens. 4. S3&. 3- Heft. n

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