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Nebst diesem hochgesinnten Kirchenfürsten sahWien noch andere Freywillige aus seinen edelsten Ge-schlechtern : Ma.r T r a u t m a n n s d 0 r f, den Sohndes westphälischen Friedensstifter? und zwey aus denungarischen Kriegen wohlbekannte Parteygänger, Gott-fried S ch a l l a b u r g und Carl Fü n f k i r ch e n ,den Freyherr» von K i e l m a n n s e g g e, Errichter ei-nes Jägercorps und selbst von bewundernswerther Thä-tigkeit und Ersindungsgeist als Schutze, als Feuer-werker, Bau - und Brückenmeister. — Einen ähnlichenFreund in der Noth hatte der Zufall den Wienernindem wackern Schlesier Elias Kühn zugeführt.Durch seinen in den ungarischen Kriegen erworbenenNahmen, hatte er den Ruf zur Vertheidigung desSchlosies Schonau, fiel aber auf dem Wege dahin,unter eine Screifpartey. Er selbst rettete sich zwarnoch glücklich »ach Wien herein, nachdem er mehrereTataren erschlagen und die übrigen in die Flucht ge-trieben, sein Weib aber und seine Kinder schlepptendie Barbaren mit sich fort. Dieser Kühn nun thatbey den Schanzarbeiten und im Minenkrieg die aller-wichrigsten Dienste. Ihn trieb ein heiliger Schmerzund eine glühende Rache. Vergebens setzte er sich denländlichen Kugeln aus. Der Tod mied ihn, je mehr erihn suchte. Er sah den Tag der Erlösung und Genera-litäc und Bürgerschaft cntliesien ihn dankgcrührcwit einem herrlichen Zeugniß. — Wie in den TagenFerdinands, alS Thurn und Bethlen Gabor WienUnidräuten, zeichneten sich die Studenten wieder ruhm-würdig aus und »ahmen die gefährlichsten Posten,