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Vierter Band.
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bis an den Kahlenberg Alles in Flammen. Nur desNeugebäudes bey Simmering schonten die Türken ,das ?lndenken ihres großen Sultans verehrend, dessenGeleit bey der ersten Belagerung hier gestanden. BiStief ins Gebirge streiften die Unholden und führtenüber 7000 Weiber, 5 ooo Männer, 28000 Knabenund bey 9000 Mädchen, unter diesen, 2oo von an-gesehenen Adelsgeschlechtern mit sich in die Sclaverey.— Jammer und Verwirrung waren so groß, daß nachder Befreyung, Niemand mehr an die, durch die Tür-ken zerrissenen Bande dachte und Leopold eigene Ver-ordnungen ergehen lassen mußte wider den gänzlichenSictenverfall ( 6 . Jnny 1 665 , 4, December 1666),daß die Ehcleute, deren eines der Feind mit sich fort-geschleppt, ohne weitcrs wieder zur neuen Ehe geschrit-ten, auch die Altern gehandelt, als wären ihre ent-führten Kinder schon auf immer verloren, da dochViele, wieder zurückgekommen *), woraus großer Un-friede und Ärgernis; einstanden, daß überhaupt dasVolk wie nach der Sündflurh , oder als wäre der WeltEnde im Anzug, gehandelt, daß es sich der (wenig-stens das Bewußtseyn ihres llnglücks wegnehmenden)Vollerey ergeben und gleich dem Vieh in den Tag hin-ein lebe und dahin sterbe! — Capitulationen hielten dieTürken nicht. Die Gemeinde von Bertholdsdorf wi-

’) 3t' fitit'r gerichtlichen Aussage zweyer zurückgekehrten Frau-en kömmt vor: „M(j die Weiher, bcsorderist die jungen madel,es bey den tirggen gar so g„et hatten, dqsi deren viele a ü fgar kctn besreyung oder crlösuug gehenketen.uochwünsche Um!"