Band 
Vierter Band.
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173
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Die Noth. 173

Erstand muthig in Kirche und Kirchhof und von ih-rem starken steinernen Thurm herab. Mangel anMund - und Kriegsvorrath nöthigte sie zu unterhan-deln. Die Türken vecsvrachen Alles, metzelten aberdann die Unglücklichen, 55oo an der Zahl mir kalterGrausamkeit nieder, Greise, Weiber und Säuglingenicht ausgenommen. Nur die Neustadt war dies; Mahlwieder glücklich und verjagte die feindlichen Screifpar-teyen durch einige Kanonenschüsse.

Am i3. July früh Morgens durchstreiften dieSpahis den ganzen Halbmond von; Gebirg an die Do-nau , von der Spinnerinn am Kreuze über Schonbrunn ,Herrnals und Dobling bis Nußdorf. Gegen Mittagwagten sie sich mit großer Kühnheit und mit bedeuten-der Stärke von St. Marx und dem Hundschurm gegendie Vorstädte heran. Starhemberg ließ sie durch einheftiges Kanonenfeuer von der Kärnthncr- und Was-serkunstbastey verjagen und jetzt, da der allerletz-te Augenblick g e k 0 m m e n war, die V o r-^«dte in Brand stecken. —So standen denn"> wenigen Augenblicken der obere Werd (die Roffau)kie Alsergaffe, St. Ulrich, das Kroatendörfel (Spit-telberg). St. Diepold (Lcimgrube und Wiudniühl)^"mpendorf, die Wieden, der Rennweg, die lland-^eaße und Erdberg mit allen Kirchen, Kloster» undPallästen, mit vielen Kostbarkeiten, mit vielen uner-^hlichen Schätzen der Wissenschaft, der Kunst und des^ewerbfleißes plötzlich in hellen Flammen. Bald hätte^fe ein rasender Sturmwind ailch indas, nochhäu-^3 a» den Pallisaden aufgethürmtc Bauholz und dann