und bey S t a m m e r s dorf. 189
benjahre ikogsahcn die geangstigten Wiener diese Ge-fechte von ihren Thürmen. Am 27. Aug. brach derKv»ig von Ollmüv auf und war am 4 - Sepr. an derDvnaubrücke zu Tuln, von den zahlreichen Streif-parteyen des TLküly, die, obgleich ihr Herr überdie Waag gejagt war, doch auf gut morgcnlan-disch ihr Wesen forttrieben, nur unbedeutend beunru-higt. Am 6. Sept. traf der Kronfeldherr Jablo-«owsky mit dem Gros an der Donau ein, noch er->»as vor ihm, mehrere in Bohmen schnell ausgerüste-te, österreichische Regimenter, hinter ihnen dieSach-f e 11 und Franke n. Die schonen bayer scheu Vol-ler schwamen von Pafsau auf der Donau herunter.Das stolze Melk (von seinem Abte, Gregor Müller ebens° wacker vertheidigt, wie Klosterneuburg vomLayen-bruder Mareellin Ortncr, Lilienfeld vom Abte Mat-thäus Kollweis) begrüßte sie mit dem Donner desGeschützes, mit Trompeten und Hecrpauken. — Am7 * geschah zu K r e m s die Vereinigung, am 6. derÜbergang des ganzen Heeres bey Tuln,am g. und 10.
Marsch nach Klosterneuburg und dem K a h-ienberg. — Hatten uns nicht neuere und neuesteErfahrungen des Unglaubens entwöhnt, wir konntenrs nicht glauben, wir konnten's nicht fassen, daß der^tosuvessir, dem seine Übermacht die stärksten Deta-thirungeir erlaubte,durch zwey Monden gar nichts8rthan, sich drs wichtigen Platzes von T u l n zu be-reister,, und Krems scharf zu beobachten. — Auchnoch ließ er den langsamen Übergang und schwie,Anmarsch auf einen, zum Theile sumpfigen , zum