i88 D ie Tref f e » bey Preß bürg
Brandenburg enge Defensivallianzen , Graf Martinitzbrachte Geld und Kreuzbullen aus Rom, der Grafvon Mannsfeld, Subsidien aus Madrid.
Am 25. Aug. erreichte der Pohlenkonig mit sei-nem Vortrab Ollmüh. Er marschirte langsam, umseine, sich allzuleicht zerstreuenden und überhaupt nichtdie beste Mannszuchc haltenden Truppen einigermas-sen geschloffen und beysammen zu halten. Vergeblichsendete der Herzog von Lothringen fast täglich Kurie-re, auf Beschleunigung dringend. Der freudige L>l-bomirsky war allen seinen Landsleuten vorausge-eilt, mit einem, ganz auf eigne Kosten ausgerüste-ten, oder durch seinen Ruhm angezogenen Geschwa-der Euiraffiere und Lanzcnträger. Er wollte nun auchin der Noth zeigen, wie lieb ihm Wien in fröhlichenStunden vor allen ander» Städten gewesen. —DerTököly hatte den Großwessir allerdings über den Ein-marsch der Pohlen gewarnt. Der aber hielt den Uber-gang über einen Strom wie die Donau, im Angesichteines so weit überlegenen Feindes für allzugewagt undverließ sich darauf, Wien bis dahin in seiner Gewaltzu habe». Einstweilen begnügte er sich dem Tokoly zuerlauben, auf eigene Faust die Pohlen, später befahler dem Pascha von Großwardein, den Lothringer auf-zusuchen. Dieser aber hatte den Toköly , der seineSrreifparreyen schon über Nikolsburg und Straßnitzgegen Brünn und Austerlitz vorgeschoben hatte, beyPreß bürg rasch angegriffen und geschlagen. EinGleiches wiederfuhr dem Großwardeiner Pascha beySta m m ers d o rf. Wie in dem unvergeßlichenHel-