Band 
Vierter Band.
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Die Schlacht de S Entsatzes. 1 <j5

und Langerberg , der rechte Flügel am Hermannöko-bel bey Weidling und über den Sauberg.

Der Kvnig und der Herzog traten auf die Kuppedes Berges hinaus und vernahmen das durchdringende,erdcrschütternde Kanonenfeuer der Türken, von derenjeglichem Schuß den edeln Helden das Innerste erbeb-te. Die Sradt lag unter einem Meer von Staub,Feuer und Rauch begraben und noch jetzt, noch in denletzten Momenten war sichtbarlich Alles zu be-fürchten!! Mehr als menschliche Tapferkeit hattemit genauer Noth bis jetzt noch die Trümmer der Burg-und Lobelbastey erhalten. Starhemberg ließ die zer-trümmerten Basteyen schnell verbauen, Abschnitte hin-ter den Abschnitten und aus Balken und DachstühlenPallisaden machen, ließ die der Gefahr zunächst aus-gesetzten Gaffen durch Ketten und durch Querwalle unddurch die, von allen Fenstern gerissenen Eisengittersperren.

Mit einbrechender Nacht kam ein Reuter überdie Donau geschwommen, mit folgendem lakonischenZettel Starhembergs an den Herzog: „Keine Zeitmehr verlieren, gnädigster Herr! ja kei-ne Zeit mehr verlieren!" und es stiegen vom^tephansthurm rasch nach einander ganze Garbenvon Rateten empor, anzudeuten: die Stadt^iege in den letzten Zügen. — Sogleich ant-'vorcere vom H e r m a n n s k o b e l ein ganzer feuri-8*1' Busch Raketen und drey heftige Kanonenschüsse,sogleich von der M e l ke r b a st e y beantwortet wur-de». Die letzten Kundschafter waren nicht wiederge»

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