Band 
Vierter Band.
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und Sieb en bürg ens.

sucht und aller kleinlichen Leidenschaften, daß das^leygewicht der llnentschlossenheit, der freudigenÜberraschung über einen Sieg , der eigentlich doch un-verdient war und die Furcht, ihn durch einen nach-solgenden Unfall verdunkelt, verringert, oder wohlZar auf die Spitze gesetzt zu sehen, eben so schwerauf diesem Kreuzesheer gelegen habe, als einst aufben Eroberern Jerusalems und Antiochiens. — Un-bestreitbar stehenbeyde Belagerungen Wiens,als weltgeschichtliche Ereignisse da. Injener von ,5^9 sehte der alte Salm mit seinen ta-pfern Kriegern, mit der muthvollen Bürgerschaft,bem bis dahin i» drey Welttheilen sieggewohnten Tür-men, einen Grenzstein, ein: „nicht mehr weiter,"am Kärnthnerthor, auf der Augustinerbastey. In die-ser war auch der Gegner viel furchtbarer, Suley-Wüiui, der grösste der Padischachs; glänzender warbey der zweyten Belagerung der Entsatz; weit kräf-tiger, weit sachkundiger bey der zweyten der AngriffUnd die Gefahr des Falles viel naher, viel drohender.Euleymans Belagerung hielt der Osmanen wildesRuthen gen Westen, diesen Rückschlag des Ostenssur die Kreuzzüge entschlossen auf. Kara MustaphasBelagerung war der völlige Wendepunct des osmani-schen Glückes. Ludwigs XIV. treuloser Politik wardber Schleyer abgerissen. Wilhelm von Oranien brachteben Bund von Augsburg wider ihn zu Stande. Dieuugarische Opposition erfuhr, sie habe künftig nichtsu>ehr von der Pforte, nichts mehr von Frankreich zu»äffen. Die Große der nur durch eine höhere Fügung