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Vierter Band.
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2i4 Die W i e d e r er ohe ru n g Ungarns.

hoher Lanze zu senden versprochen hatte. — Noch istdieser Kopf im bürgerlichen Zeughause in Wien, imSaale der Uhr, mir der rothen seidnen Schnur, mitseinem Bildnis; „iid mit sehr erbaulichen Knittelver-sen über seine Blutgier und über seinen blutigenAusgang.

Es ist schauderhaft, es sich zu versinnlichen, inwelcher äußersten Gefahr Wien, diese Vormauer derChristenheit geschwebt habe, ja dasi Wunder derStandhafrigkeit dazu gehörten, daß es nicht schon g e-fallen, als der Herzog von Lothringen noch verge-bens strebte, den Anmarsch der Pohlen und der Reichs-hülse zu beschleunigen, ja daß die furchtbaren Wür-fel also lagen , daß Wien, wahrscheinlich in derUngläubigen Hände gerieth, während das Befrey-ungsheer schon von Tuln über das Kahlengebir-g e heraufzog, ja daß sogar die Schlacht, durchmehrere Stunden zweifelhaft hin und wiederwogte. — Dasi die Besatzung nicht mit letzter Krafteinen mächtigen Ausfall gewagt, wie sie einmahldie Fahne des Kreuzes auf dem Giebel des Kahlen-berges flattern gesehen, bezeugt am besten, daß sienach Srarhembergs Ausdruck: „in den letzten Zügen"gelegen. — Daß der Türken wilde Flucht nicht durchungestüme und mächtige Verfolgung benüdt wor-den, erkläret sich daraus, daß die Last der Schlachtfast ganz allein auf den Kaiserlichengelegen undder Herzog von Lothringen nur über diese frey ver-fügen konnte, daß der Fluch des Mangels an strengezusammenwirkender E i n h e it, der Fluch der Eifer-