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Vierter Band.
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Der FürstHanns AdamLiechten stein. 223

und die Reürlichkeit der Straßen und Plätze ein oftwiederhohlter Gegenstand der Gesetzgebung. — Dieorientalische Handelsgesellschaft erwachte wieder (1667-— 1699) bey dem reißenden Siegeslauf wider die Os-Manen. — Später (1702) beschäftigte Wien, dieSchiffbarmachung derMarch, die Verbindung der Oderund Donau und eine nordische Handlungscompagnie. —Die Schwierigkeit, Geld zu den solidesten Unterneh-mungen, zu billige» Zinsen zu erhalten und der lä-cherliche Contrast der Judenvertreibung und Verfol-gung, mit dem, daß eine gefahrlose, unwiderstehliche,unauflösbare Übermacht und Herrschaft, jene dcsGel-d e s, in ihrer Hand lag, daß selbst der, mit Recht be-liebte Hoffactor Qppcnheimer zu 17 bis 25 vom Hun-dert nahm und nehmen mußte, veranlaßte den Für-sten Hanns Adam von Liechtenstein, denGründer der Vorstadt Liechtenthal und Roßau, undder herrlichen Gemahldegallerie, Gemahl einer Für-stinn von Ostfriesland, einen für alles Große, Schoneund Gemeinnützige empfänglichen, den größten Ge-schäften vollkommen gewachsenen Herrn, dem KönigeJoseph die Errichtung einer Bank in Wien vorzu-schlagen (1702 — 1703). Bald wurde sie ganz derge-Meinen Stadt Wien übertragen, von ihr und von denStänden garanürt und mit solchem allgemeinen Ver-trauen geehrt, daß sie schon in den ersten Jahren desspanischen Erbfolgekricges, Millionen hcrschoß. —Den Plan einer H yp 0 l h e ke n-Anstalt, durch wel-che der Gutsbesitzer des, von den Wunden des Hus-sitcn - und 3 ojährigcn Krieges, noch immer nicht zur