Band 
Vierter Band.
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s3o Der Czaar zu Wien.

Er hatte eben seine ungeheuern Reformationsplaneund in Begleitung des Genfers Lesart, im streng-sten Incognito seine Reisen begonnen. Er, in Kur-zem Herr der Ostsee, des caspischen , schwarzenund weißen Meeres, hatte zu Saardam in Holland,als Zimmergesell und Schiffs>unge, den Schiffsbauerlernt, in England als Lootse gedient und war zuOxford, Doctor geworden. Nun wollte er überWien nach Italien. Wiener Constables und In-genieurs harten ihm, (neben holländischen und bran-denburgischen,) Affow erobern helfen. — Der Kö-nigseck'sche Garten in Gumpendorf mit mehrerenNebengebäuden wurden für ihn und sein Gefolge präch-tig zubereitet. Trotz des Incognito, das ihmbald lieb,'bald lästig schien, ihn aber von keinem Ge-uuffe, wie von keiner Belehrung abhielt, ward ervon den obersten Landesofficieren an der Gränze em-pfangen und zehrungsfrey nach Wien begleitet. Seinergewärtig, kam der Kaiser von Lachsenburg nach derneuen Favorite. Am 26 . Juny hielt Perer an derSeite Leforts, als dessen Bothschaftscavalier, in denentgegengesendeten kaiserlichen Carossen, zwischen 3und 9 Uhr Abends, in ausgesuchter Pracht seinen Ein-zug vom Tabor durch die Leopoldstadl, über die Schlag-brücke, bey St. Stephan vorbey, durch die Kärnth-nerstrasie nach Gumpendorf. — 9Jiit seiner gewöhnli-chen Ungeduld verlangend, den Kaiser zusehen, wur-de er in der Stunde nach seiner Ankunft nebst seinemBothschafter Lefort, vom Grafen Thomas Czernin,durch den Favoritengarten, über eine heimliche Stie»